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Montag, 27. März 2006
Leidlich Weiblich
kalinka, 18:53h
Ein typischer Montagmorgen: als ich 5 Minuten zu spät in der Firma auftauche, sind nur wenige Kollegen bereits da und trinken in der Küche Kaffee und werten das Fußballspiel des vergangenen Wochenendes aus (an dieser Stelle sei zu bemerken, das die Firma zu 80% aus Frauen besteht). Der größte Teil der Belegschaft ist jedoch noch im Bett, unterwegs zur Arbeit oder gar vermeintlich krank (da man in den letzten drei Tagen wohl etwas heftig gemeinsam gefeiert hat - das nennt sich dann Aquise!).
Ich war die letzte Woche im Urlaub und schwelge noch in meinen Gedanken und Tagträumen.
Der Tag begann also langsam und bis jetzt hat sich das auch nicht geändert. In meinem Zustand, der sich seit heute morgen nicht gebessert hat und von ausdauernder Müdigkeit, Unterleibsschmerzen, Übelkeit und Anflügen von depressiver Verstimmung geprägt ist, sei mir das wohl auch zu gönnen...
Ich schwanke stündlich zwischen dem Entschluss einfach nie wieder nach Hause zu meinen Freunden und meiner Familie zu fahren und entgültig zurück zu gehen... Innerlich weiß ich jedoch, dass diese Gedanken sich spätestens Mittwoch 13 Uhr in Wohlgefallen aufgelöst haben. Das ist ein Umstellungsproblem. Man kann halt nicht zurück dahin wo man her kommt, da man nie wieder der selbe Mensch sein wird, der man war als man weg ging. Der streighte Blick nach vorn fällt aber nicht immer leicht.
O.k. jetzt ist Montag fast 17 Uhr, bleiben also noch 44 Stunden zu überstehen, bis ich wieder hergestellt bin. Auf gehts, Augen zu und durch!
hochachtungsvoll
Paula
Ich war die letzte Woche im Urlaub und schwelge noch in meinen Gedanken und Tagträumen.
Der Tag begann also langsam und bis jetzt hat sich das auch nicht geändert. In meinem Zustand, der sich seit heute morgen nicht gebessert hat und von ausdauernder Müdigkeit, Unterleibsschmerzen, Übelkeit und Anflügen von depressiver Verstimmung geprägt ist, sei mir das wohl auch zu gönnen...
Ich schwanke stündlich zwischen dem Entschluss einfach nie wieder nach Hause zu meinen Freunden und meiner Familie zu fahren und entgültig zurück zu gehen... Innerlich weiß ich jedoch, dass diese Gedanken sich spätestens Mittwoch 13 Uhr in Wohlgefallen aufgelöst haben. Das ist ein Umstellungsproblem. Man kann halt nicht zurück dahin wo man her kommt, da man nie wieder der selbe Mensch sein wird, der man war als man weg ging. Der streighte Blick nach vorn fällt aber nicht immer leicht.
O.k. jetzt ist Montag fast 17 Uhr, bleiben also noch 44 Stunden zu überstehen, bis ich wieder hergestellt bin. Auf gehts, Augen zu und durch!
hochachtungsvoll
Paula
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Donnerstag, 2. März 2006
Versteh mal einer...
kalinka, 21:33h
Wie kann denn das passieren? Da war die Paula ordentlich feiern und saufen... auch noch auf Grundlage einer dicken Frustration und sie schleppt trotzdem keinen Kerl ab! Versteh ich nicht, dabei jammert sie die ganze Zeit immer furchtbar rum, besonders wenn sie sich mal wieder sone duselige Liebesschnulze mit Happy End reingezogen hat. Sie wäre ja soooooo alleine und möchte auch endlich mal nen "Mann" haben. Der muss mal einer kräftig in den Hintern kneifen (oder wie James sagen würde:"Die muss mal ordentlich durchgefickt werde, dann geht´s ihr besser!") , würd ich sagen.
Wobei ich die Kerle hier auch nicht versehe! Besonders von der Karnevalszeit behauptet mann doch: Mann solle sich vor Männern in Acht nehen, die "nur das eine wollen". Aber wenn man doch nun mal auch nur das eine will... Mir ist es leider passiert, dass ich gefragt wurde, wann wir denn heiraten und Kinder bekommen würden. Aber kein Sex... scheisndreggn!!!
Naja, ich werd mein Jagdschema ändern (Ich frag einfach vorher: "Willst du Sex heute abend?") und nächstes Jahr ordentlich durchgreifen!!!
Soviel dazu und bis spädda,
Lynn
Wobei ich die Kerle hier auch nicht versehe! Besonders von der Karnevalszeit behauptet mann doch: Mann solle sich vor Männern in Acht nehen, die "nur das eine wollen". Aber wenn man doch nun mal auch nur das eine will... Mir ist es leider passiert, dass ich gefragt wurde, wann wir denn heiraten und Kinder bekommen würden. Aber kein Sex... scheisndreggn!!!
Naja, ich werd mein Jagdschema ändern (Ich frag einfach vorher: "Willst du Sex heute abend?") und nächstes Jahr ordentlich durchgreifen!!!
Soviel dazu und bis spädda,
Lynn
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Freitag, 24. Februar 2006
Diebische Welt
kalinka, 18:50h
Es ist wirklich unfassbar! Man verbringt dermaßen viel Zeit an seinem Arbeitslattz, dass einem das objektive Urteilsvermögen im Punkto Sicherheit und Vertrauen verloren zu gehen scheint: Ich meine, wer glaubt denn schon, dass einem am Arbeitsplatz Portemonaie und Brieftasche geklaut werden würden...
Es ist ätzend. Als ich, nachdem ich meinen Verlust bemerkte, nach Hause kam und versuchte eine Internetverbindung mit dem Laptop meiner Mitbewohnerin herzustellen, um meine Konten zu sperren, musste ich, nachdem ich schon arg an mir zweifelte, festellen, dass unsere Telefonleitung tot ist.
So viel Frustration veranlasste mich dazu meinen Entschluss, nicht an dem Wahnsinn der Altweiber Fastnacht teilzunehmen, zu kippen und mich ordentlich zu besaufen und möglichst noch gaaaanz viele Kerle abzuschleppen. Zu der Tageszeit, zu der ich Feierabend hatte, war natürlich nur noch die Ausklingende Feierlichkeit zu bewundern, dennoch, trotzdem ich jetzt wie ein Schluck Wasser in der Kurve hänge... ES HAT SICH GELOHNT! Kein Kerl abgeschläppt, aber ordentlich getanzt, gesoffen und gelacht... So übel war der Tag dann also doch nicht. Vielleicht gewöhn ich mich ja doch noch an die Stadt.
Liebste Grüße
Paula
Es ist ätzend. Als ich, nachdem ich meinen Verlust bemerkte, nach Hause kam und versuchte eine Internetverbindung mit dem Laptop meiner Mitbewohnerin herzustellen, um meine Konten zu sperren, musste ich, nachdem ich schon arg an mir zweifelte, festellen, dass unsere Telefonleitung tot ist.
So viel Frustration veranlasste mich dazu meinen Entschluss, nicht an dem Wahnsinn der Altweiber Fastnacht teilzunehmen, zu kippen und mich ordentlich zu besaufen und möglichst noch gaaaanz viele Kerle abzuschleppen. Zu der Tageszeit, zu der ich Feierabend hatte, war natürlich nur noch die Ausklingende Feierlichkeit zu bewundern, dennoch, trotzdem ich jetzt wie ein Schluck Wasser in der Kurve hänge... ES HAT SICH GELOHNT! Kein Kerl abgeschläppt, aber ordentlich getanzt, gesoffen und gelacht... So übel war der Tag dann also doch nicht. Vielleicht gewöhn ich mich ja doch noch an die Stadt.
Liebste Grüße
Paula
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