Montag, 31. Juli 2006
Ach ja die Liebe...
...es ist immer wieder schön zu sehen, wie ein Mensch in dem zarten Gefühl des Verliebtseins zu einem völlig neuen, befremdlichen Wesen mutiert. Grundlose gute Laune, ein offenes Lächeln auf den Lippen und die Fähigkeit Unannehmlichkeiten leicht zu ertragen und hinzunehmen. Im Prinzip ist das Verlieben nicht nur für den Betroffenen ein großes Glück, es ist auch für die ihn umgebenden Menschen eine enorme Energiequelle (oder zumindest eine Erleichterung in dem Sinne, dass dieser Mensch ein Stück weit erträglicher für seine Umgebung wird). Fazit: Leute verliebt euch und macht die Welt ein Stück glücklicher und schwereloser!
Stop, mal ganz langsam, ganz so einfach ist der Mensch ja dann auch nicht gestrickt. Ein guter Gedanke... im Grunde...aber: Der Mensch ist neidisch!
Immer wenn wir einen frisch verliebten Menschen sehen, denken wir erst. Oh wie schön...für ihn... Und später dann: Warum passiert mir das nicht? Was mache ich falsch? Was macht der denn anders? Habe ich das etwa nicht verdient? Ich hab doch nun auch genug gelitten. ect. pp. Und letztlich: Was hat der, was ich nicht habe? Also bringt es nichts, wenn sich ein paar Menschen verlieben, da es die ihn umgebenden schlussendlich doch trauriger und unglücklicher macht, als sie ohnehin schon sind.

Lösung: Alle müssen sich verlieben! Leute feiert eine Orgie der Liebe!!!

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