Mittwoch, 15. November 2006
Parkschranken und andere Hindernisse
Der Tag begann relativ normal und versprach noch etwas Hektisch zu werde. MAnn kennt das ja: man ist mit dem Kunden verabredet, aber in der ersten Hälfte des Tages passiert einfach nichts. Nachdem man dann etwas Druck gemacht hat auf der anderen Seite, passiert etwas, aber das eben auch nur schleppend.
Bis dann der Chef mit solchen kleinen „Spezialaufträgen“ kommt: „Champagner, eine Flasche, bis 14 Uhr, du weißt schon welchen...!“
Naja, passt jetzt nicht mehr so in den Zeitplan... Aber, ach was, das schaff ich jetzt auch noch!
Also: Schnell den Operator an seinen Platz gebracht, damit der schon mal loslegen kann und losgedüst bevor der Kunde kommt...
Ja dieses blöde Parkhaus ist auch nicht netter geworden. Es ist prinzipiell voll bis unters Dach, aber auf der Straße gibt’s halt nicht mal ne Möglichkeit zum halten.
Das Einparken in eine kaum mögliche Parklücke hab ich dann auch noch mit Bravur geschafft (das bin ich ja schließlich auch nicht anders gewohnt). Schnell raus, ums Eck, Champagner gekauft (weiß ja wo er steht). 32,50 Euro, das ist wirklich unfassbar! Zurück ins Parkhaus – der Kunde kommt ja gleich – Parkgebühren werden auch immer ungnädiger! Gut, das Ausparken ist auch nicht ganz einfach, aber schließlich dann auch geschafft. Beim Runterfahren kommt mir noch der Gedanke, dass ich seltsamer Weise als viel fahrender Fahranfänger Parkhäuser mag: sie sind eine Herausforderung!
Jetzt die letzte Hürde: gleichzeitig das Parkticket in die Hand nehmen, das Fenster runterlassen und zusehen, dass ich nah genug an dem Schrankenautomaten ZUM HALTEN KOMME! Na ups, welches Pedal war denn gleich noch mal die Bremse? Verdammt, da ist ja schon die Schranke! HALT, verdammt noch mal...... Ja, die war wohl ab die Schranke!

Naja, hat sich alles regeln lassen. Da gibt es nette Menschen, die plötzlich zum Schrankenmonteur werden. Keine Strafe, keine Anzeige und später noch der erlösende Anruf, dass alles in Butter ist. Wunderbar! Mein Kunde hat gewartet und meine Kollegen haben mich herzhaft ausgelacht. Aber was soll’s, ich freu mich doch, wenn meine lieben Kollegen was zu lachen haben.

Herzlichst Kalinka

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